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Eine Bemerkung zum Thema Glück

von Elisabeth Müller-Drüke anläßlich des Philosophietreffens am 7.12.2016

Den schriftlichen Dialog zwischen Heidi und Dir fand ich anregend. Bei dem Begriff "glückliches Selbstverhältnis" bin ich hängen geblieben, was Ihr dazu schreibt, gefällt mir, macht es doch deutlich, dass nichts so subjektiv zu sehen ist, wie das "Glück", daher auch das Individuum eine wesentliche Rolle dabei spielt, wie es glücklich werden kann.

Doch ob es allein an dieser vorgegebenen Subjektivität liegt, dass das Wort "Selbst- " in der ganzen Diskussion um das "Glück" eine solche Rolle spielt? Thema: Das Glück in der Moderne - Selbst erhaltung - Selbst bestimmung - Selbst überschreitung....... Der Gedanke lässt mich nicht los, ob nicht das Kreisen um dieses "Selbst...." in allen seinen Variationen in der Moderne zu viel Raum einnimmt.  Einerseits wird dieses "Selbst" mit all seinen Ansprüchen zu sehr aufgeblasen -  also angreifbarer -, andererseits nimmt der bemerkte oder unbemerkte Druck der Außenwelt ständig zu, ohne dass der Einzelne dies ändern kann. So bleibt nur die Wahl zwischen explodieren und implodieren. Beides keine Glückszustände.

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