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Aus dem Inhalt:

Allmachtsphantasie und Digitalisierung

IT from BIT

Muss nicht am Ende jemand wie wir, der einen unendlichen Datenabdruck hinterlässt, auch unendlich mächtig sein?

Ich möchte Exegese am Text eines interessanten Radio-Essays betreiben, den der Deutschlandfunk im Sommer 2019 erneut augestrahlt hat, den Weyh, wie er mir schreibt, jedoch schon vor vier Jahren verfasst hat.1

Er hat darin versucht, in der rasanten Entwicklung der Digitalisierung der Wirklichkeit eine problematische parallele Entwicklung des Denkens, eine schleichende, aber dennoch grundlegende Veränderung unseres Welt- und Selbstverh&au ...

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Arbeiten für die anderen, Euphorische Rauschzustände, Großer Zapfenstreich für den Euro (nicht lektorierter Rohentwurf)

Europäisches Krisenlatein

Edis, die europäische Einlagensicherung, ist gewissermaßen ein Missbrauchsopfer populistischer Diskurse in Deutschland. Sie hat weder etwas zu tun mit den Bürgern Europas als gute oder schlechte Sparer, was gerne im Vergleich zwischen den Bürgern im Norden und denen im Süden Europas kolportiert wird, noch etwas mit der Verringerung oder gar Vermeidung von Währungskrisen in Europa. Zwischen dem Norden und dem Süden Europas kam es nach der Euro-Einführung zu einer makroökonomischen ...

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In der Sackgasse der Politischen Ökonomie, sanfte Enteignung, erzwungener Zugang

Das Menetekel der Politischen Ökonomie

Schauen wir auf das Jahr 1997, das Jahr der sog. Asienkrise. Sie zeigte beispielhaft deutlich, dass Leistungsbilanzdefizite in den Schwellen- und Entwicklungsländern, die sich über einen längeren Zeitraum akkumuliert haben, stets zu heftigen Währungskrisen führten und die dann in der Folge mit den notwendigen Wechselkursanpassungen in anhaltende Finanzkrisen mit schweren Rezessionen und drastischen Arbeitsplatzverlusten mündeten. Das war fast wie ein ehernes Gesetz, dass Staaten, die ihre Kapitalimporte aus priva ...

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Technik – normativ? Vom Vorrang der Technischen Entwicklung       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Der Normenstreit

Innerhalb der Wissenschaft der Ökonomie hat Technik bislang einen residualen Status. Sie steht lediglich unter einem Nutzenkalkül, innerhalb einer Zweck-Mittel-Relation als wichtiger, sogar wesentlicher Teil des ökonomischen Denkens, aber eben lediglich als ein Teil. Technik wird daher in der Ökonomik lediglich betrachtet als eine Investition, die sich auszahlt oder nicht. Nicht jeder technischen Neuerung wird sogleich aus dem Grund, dass sie eine Erneuerung darstellt, mit investivem Verhalten begegnet. ...

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Durch die Finanzkrise auf dem Markt der Eitelkeiten       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Freunde für’s Leben

Der konzentrierte Blick auf optimierte Allokationsprozesse schien Freunde fürs Leben zu schaffen. Wirtschaft im Verein mit dem Staat versprachen die Lösungen fast aller volkswirtschaftlichen wie internationalen Schwachstellen im Marktgeschehen. Anstatt Systemrisiken und Systeminstabilitäten zu fokussieren, zeigten sich staatliche Institutionen flexibel genug, um mit Deregulierungsmaßnahmen auf Standortvorteile anderer Finanzmärkte bzw. Börsenplätze zu antworten ...

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Die Schweiz entscheidet sich gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen - Vom Sinn des Wirtschaftens

Grundeinkommen - Abgelehnt!

Eigentlich schwer zu verstehen ...

Oktober 2013: Die Volksinitiative „Für ein bedingungsloses Grundeinkommen“ überreicht der Schweizer Regierung eine Liste mit mehr als 130.000 Unterschriften für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens. Das Quorum für einen Volksentscheid ist damit erreicht. Die Politiker befassen sich mit dem Text der I ...

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Gino Bühler: bisher unveröffentliches Gespräch

Joseph Beuys im Gespräch

Über den Begriff der Plastik und über Gesellschafts-Gestaltung (mit einem Exkurs zu Chancen und Gefahren der Informationsges ...

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Erinnerung - Aufmerksamkeit

Das Wissen darum, dass wir, wie Heraklit sagt, nicht zweimal in den selben Fluss steigen, begleitet seit Menschengedenken die Begriffsbildung. Wie kann man dem Fluss einen Namen geben und wie vor allem Tag für Tag den gleichen? Das Ungleiche, das Nicht-selbe ist ja offenbar das Wasser. Das Problem der Nicht-Selbigkeit bestünde offenbar nicht, wenn der Fluss einfach austrocknete. Er wäre, der Heraklitschen F ...

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Ästhetik: Kontexte für Stillleben

Natur-Abbild? Trugbild? Sinnbild?

Geht es um Vortäuschung von Realität? Ja, manchmal... z.B. in der Trompe-l’œil Malerei (frz. „täusche das Auge“), einer absichtlich illusionistischen Malerei. Ist denn ausgemacht, dass man überhaupt die Chance hat, zu so etwas wie einer Realität zu kommen, es sei denn, man täuscht sie v ...

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über Selbständigkeit und Unselbständigkeit des Selbstbewußtseins

Herrschaft und Knechtschaft

Das Selbstbewußtsein ist an und für sich, indem und dadurch, daß es für ein Anderes an und für sich ist; d.h. es ist nur als ein Anerkanntes. Der Begriff dieser seiner Einheit in seiner Verdopplung, der sich im Selbstbewußtsein realisierenden Unendlichkeit, ist eine vielseitige und vieldeutige Verschränkung, so daß die Momente derselben teils genau auseinandergehalten, teils in dieser Unterscheidung zugleich auch als nicht unterschieden oder immer in ihrer entgegengesetzten Bedeutung genommen und erkannt werden m ...

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