Arbeiten für die anderen, Euphorische Rauschzustände, Großer Zapfenstreich für den Euro (nicht lektorierter Rohentwurf) Europäisches Krisenlatein
Edis,
die europäische Einlagensicherung, ist gewissermaßen ein
Missbrauchsopfer populistischer Diskurse in Deutschland. Sie hat
weder etwas zu tun mit den Bürgern Europas als gute oder
schlechte Sparer, was gerne im Vergleich zwischen den Bürgern im
Norden und denen im Süden Europas kolportiert wird, noch etwas
mit der Verringerung oder gar Vermeidung von Währungskrisen in
Europa. Zwischen dem Norden und dem Süden Europas kam es nach
der Euro-Einführung zu einer makroökonomischen ...
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In der Sackgasse der Politischen Ökonomie, sanfte Enteignung, erzwungener ZugangDas Menetekel der Politischen Ökonomie
Schauen wir auf das Jahr 1997, das Jahr der sog.
Asienkrise. Sie zeigte beispielhaft deutlich, dass
Leistungsbilanzdefizite in den Schwellen- und Entwicklungsländern,
die sich über einen längeren Zeitraum akkumuliert haben,
stets zu heftigen Währungskrisen führten und die dann in
der Folge mit den notwendigen Wechselkursanpassungen in anhaltende
Finanzkrisen mit schweren Rezessionen und drastischen
Arbeitsplatzverlusten mündeten. Das war fast wie ein ehernes
Gesetz, dass Staaten, die ihre Kapitalimporte aus priva ...
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Armut, wer bitte? Armut und Krise (nicht lektorierter Rohentwurf)Krise und sozialer Fortschritt
Armut – ökonomisch
Die Wissenschaft hat uns bei der Bestimmung von
Armut nicht sonderlich viel geholfen. Dass sie eine brauchbare
Relation zwischen Armut und einer, auf die Volkswirtschaft
konzentrierten Krise begründen kann, ist daher unwahrscheinlich.
Natürlich hat Armut auch etwas zu tun mit der Art, wie eine
Gesellschaft, eine Volkswirtschaft ihre Erwerbstätigen in Arbeit
bringt und hält. Die Veränderungen sind allenthalben
sichtbar. Eine Beurteilung, in wie weit diese Veränd ...
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Vortrag vom WS 2016/17, 12.10. Universität LeipzigBemerkungen zur Philosophie der Identiät
„ … ich und mich, ich
fühle mich, sind zwei Gegenstände. Uns ...
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Soll man die Gründer verdammen? - das Böse, Teil 5Vom malum, das nicht böse ist
Ob
eine Bewertung ethisch gemeint ist, erkennt man in unserer Sprache
offenbar daran, dass bestimmte Wertausdrücke wie gut und böse
verwendet werden. Aber es reicht nicht, Billigung und Missbilligung
auszudrücken. Billigend und missbilligend sind auch Adjektive,
die mit ethischen Bewertungen nichts zu tun haben, sondern
Unzulänglichkeiten, Mängel und Übel der
unterschiedlichsten Art bezeichnen, zweckdienlich oder zweckwidrig,
kompetent oder inkompetent, geschickt oder ungeschickt. Mi ...
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das Böse, Teil 8alles ist gut - Platons Entdeckung: die Idee
Oben
haben wir uns vergewissert, dass sich das Netz möglicher
sprachlicher Differenzen beliebig dicht machen läßt,
allemal dicht genug, um über all das an Leid, Übel und
Unheil erschöpfend zu reden, dem wir uns als Menschen zu stellen
haben. Außerhalb dieses Netzes ist der Begriff des Bösen
einfach nur unscharf.
Im
Anschluß haben wir uns bei der Lektüre der Stor ...
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Fausts Tod (mit Bruno Ganz) Die Sorge als Glückskiller und die große Priese Wahn im GlückGoethe vom schönsten Augenblick
Faust
Die Sterne bergen Blick und Schein,
Das Feuer sinkt und lodert klein;
Ein Schauerwindchen fächelt's an,
Bringt Rauch und Dunst zu mir heran.
Geboten schnell, zu schnell getan! –
Was schwebet schattenhaft heran ...
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Heinrich von KleistÜber das Marionetten Theater
Als ich den Winter 1801 in M...
zubrachte, traf ich daselbst eines Abends, in einem öffentlichen
Garten, den Herrn C. an, der seit kurzem, in dieser Stadt, als erster
Tänzer der Oper, angestellt war, und bei dem Publiko
außerordentliches Glück machte.
Ich sagte ihm, daß ich erstaunt
gewesen wäre, ihn schon mehrere Male in einem Marione ...
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