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Aus dem Inhalt:

Hintergrund einer unmöglichen Zuschreibung

Die 'schöne Seele' der Künstlichen Intelligenz.

Iphigenie auf Tauris:

„Denn ach! mich trennt das Meer von den Geliebten,

Und an dem Ufer steh ich lange Tage,

Das Land der Griechen mit der Seele suchend“.

Ist es möglich, dass eine Künstliche Intelligenz eine Seele hat? Es geht mir in Folgendem nicht darum, diese Frage mit ja oder nein zu beantworten, sondern verständlich zu machen, was für eine seltsame aber dabei keineswegs unsinnige Frage das ist. Man kommt auf interessante Perspektiven dabei. Und zwar nicht nur über Maschinen, sondern gerade auch über die Menschen, die sie entwickeln.

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Logisch formales und wissenschaftliches Beweisen zwischen reiner Form, Diskurs und Wahrnehmung, Selbstbezüglichkeit und fakenews

Was macht Beweise zwingend?

Ein Beweis ist eine stichhaltige, zwingende Begründung für die Wahrheit einer Behauptung. Eine Behauptung hat immer sprachliche Form. Ein Beweis nicht unbedingt. Man kann durchaus beweisen, dass ein Krug zerbrechlich ist, indem man ihn zerbricht. Dadurch hat man allerdings nicht bewiesen, dass der nächste Krug ebenfalls zerbrechlich ist. Der Beweis hat also genau das vernichtet, dessen Eigenschaft er bewiesen hat.< ...

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teaserzeile       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Geld

Geld arbeitet nicht. Diesen Blödsinn glauben zwar viele, aber es stimmt nicht; legen Sie mal etwas davon auf den Tisch, warten acht Stunden und schauen dann mal, was passiert ist. Nichts. Geld kommt aus dem Nichts, ist eine Schöpfung „ex nihilo“1 und wenn nichts damit gemacht wird, bleibt es Nichts im ökonomischen Sinne. Wir haben Geld hergeleitet aus zwei Fundamentaleigenschaften des Privatvermögens, seiner Belastbarkeit, was rechtlich mit der Vermögensverfügung unterlegt ist und seiner Verpfändbarkeit. Beide, Be ...

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Armut, wer bitte? Armut und Krise       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Krise und sozialer Fortschritt

Armut – ökonomisch

Die Wissenschaft hat uns bei der Bestimmung von Armut nicht sonderlich viel geholfen. Dass sie eine brauchbare Relation zwischen Armut und einer, auf die Volkswirtschaft konzentrierten Krise begründen kann, ist daher unwahrscheinlich. Natürlich hat Armut auch etwas zu tun mit der Art, wie eine Gesellschaft, eine Volkswirtschaft ihre Erwerbstätigen in Arbeit bringt und hält. Die Veränderungen sind allenthalben sichtbar. Eine Beurteilung, in wie weit diese Veränd ...

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Freiheit und Spieltheorie – Das Spiel als ernste Sache

Freiheit als Selbst-Widerspruch des kleinen Gottes Mensch

Wie kann es sein, fragt Augustinus, dass Gott allwissend und zugleich der Mensch frei ist? Er fragt das ziemlich verklausuliert im 5. Buch seiner 22 Bücher über den Gottesstaat. „An voluntatibus hominum aliqu ...

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Oder doch mehr Arbeit

Oder doch vielleicht mehr Arbeit?

„Die Ausgangshypothese zahlreicher Grundeinkommensbefürworter, dass Vollbeschäftigung ein Mythos sei und uns die Arbeit ausgehe, kann ökonomisch nicht überzeugen und ist widerlegt. Die „Kuchenvorstellung“ einer fest vorgegebenen Menge an möglicher Arbeit ist falsch, das zeigt nicht zuletzt die Entwicklung der Erwerbstä ...

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von Walter Tydecks

Neue Ansätze der Wohlstandsmessung

Der Wohlstand einer Volkswirtschaft wird heute am Bruttoinlandsprodukt (BIP, englisch Gross Domestic Product, GDP) gemessen. Kenngrößen dieser Art \"wurden in den USA nach der Großen Depression in den 1930er Jahren entwickelt\" (Martens, Obenland, 9) und waren die Planungsgrundlage des New Deal, als erstmals in einem westlichen Industriestaat die Wirtschaft mit den Mitteln der modernen Statistik und Volkswirtschaftslehre erfasst und gelenkt werden sollte. Wichtigster Vertreter war der aus Russland ausgewanderte Ökonom und spätere Nobelpreisträger Simon Kuznets (1901-1985). Anders als seine Nachfolger war sich Kuznets allerdings der beschränkten Aussagekraft des BIP bewusst. Es war für ihn nicht mehr als eine erste grobe Orientierung, die im Weiteren näher zu differenzieren ist. Die Verzerrungen zeigen sich, wenn z.B. in Europa gemessen am BIP mit weitem Abstand der Wohlstand in Luxemburg am höchsten ist, gefolgt von Irland und den Niederlande. Das sind die Länder, die mit ihrer Steuerpolitik ausländisches Geld anziehen. Deutschland liegt im oberen Mittelfeld (Wikipedia, abgerufen am 6.1 ...

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Michael Seibel - Grenze als letales Denkmodell

Grenzen schließen

Eine der ersten Assoziationen, die mit dem Wort Grenze verbunden sind, dürfte der Gedanke des Schutzes und des selektiven Austausches sein. Biologische Organismen etwa weisen Grenzen gegen die sie umgebende Außenwelt auf. Im Begriff des Organischen wird gedacht, dass es jeweils substantielle Kriterien dafür gibt, was als Organ zum Organismus gehört und was nicht. Organismen ohne Grenzen gibt es nicht. Im Begriff des Organismus macht man sich eine bestimmte Vorstellung vom Leben selbst. Man sieht Organismen vor sich im kontrollierten Austausch mit ihrer Umwelt, der sie Energie entnehmen. Die Regeln, nac ...

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Heideggers Pointe hyperbolischer Rationalität

Mehr Professionalität = mehr Begründung?


(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Rede Martin Heideggers, »Der Satz vom Grund«, aus Heidegger, Gesamtausgabe, Bd.10, S. 171 ff. Frankfurt 1997 (ursprünglich: 1955-1956))

Ist das so? Eine schwierige Frage. Die Vorstellung traf auf heftigen Protest, dass zunehmende Professionalisierung zugleich mit einem immer engmaschigeren Begründen einhergeht. Ganz im Gegenteil, wo dauernd nur begründet wird, läuft nichts. Wechselseitige Begründungsüberbietung der professionellen Akteure findet nicht statt. So wurde widersprochen. Letztens bin ich über auf ein Zitat des DS-Drogeriemarkt-Gründers Götz Werner gestoßen, des derzeit vielleicht bekanntesten Befürworters des bedingungslosen Grundeinkommens, der sinngemäß sagte: Wer etwas nicht will findet Gründe, wer ...

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