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Aus dem Inhalt:

Attac fractale, Fractale en march       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Good ones don’t come by the score

Der Ansatz einer fraktalen Geometrie der Märkte stellt die allseits verbreitete Hypothese der effizienten Märkte grundlegend in Frage. Und damit natürlich auch gleich jeden Ansatz eines Gleichgewichtes, der das Marktgeschehen, aus welchem Blickwinkel auch immer, sei es unter Angebot und Nachfrage oder unter rein montären Prozessen betrachtet. Momentum-Strategien ersetzen nun historische Trend- bzw. Kursverlaufsan ...

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Transgressionen des Eigentums, das Schweigen der Monetaristen, die Krise der Menge       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Märchenmärkte

Den Keynes-, Pigou- und Patinkin-Effekten ist eins gleich: sie erzählen uns Geschichten von Märkten, die wie Karousels kreisen um Geldmengen und Preise, um Zinsen und Investitionen, um Konsum und Sparguthaben. Hier im Märchenwald voller schöner, lockender Lebkuchenhäuschen, sitzt die Hexe Gundel Gaukely, stets bereit, Dagobert Duck den Glückszehner bzw. Glückstaler abzujagen, mit der Absicht, die Münze einzuschmelzen und aus ihr ein magisches Amulett herzustellen, um zur reichsten und m&aum ...

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Mangel vs. Sein       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Angst vor dem Wettbewerb

Die Angst vor dem Wettbewerb scheint sich ins Unermessliche zu steigern, betrachtet man die staatsdirigistischen Maßnahmen, die zur Zeit in den großen Volkswirtschaften um sich greifen und wie in einer Art Selbstansteckung die Märkte und die Institutuionen, die zum Schutz des freien Wettbewerbs gegründet wurden, infizieren. Renationalisierung der Wirtschaft, vor allem des Kapitals und Protektionismus sind an der Tagesordnung und antworten auf die inhärenten negativen Auswirkungen der sog. Globalisierung auf die nationalen Volkswirtschaften. Mit den Ve ...

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Schwankender Relativismus, Armutszeichen       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Armut des wissenschaftlichen Reichtums

Tutti fratelli

Brüderlichkeit bildet die moralische Grundlage der sozialen Marktwirtschaft. Aus ihr wird ein moralisches Prinzip abgeleitet, das Prinzip der Solidarität, das dann zum Tragen kommt, wenn eine einzelner Mensch oder Gruppen in materielle Not geraten, die mit der Wirtschaftsordnung, also mit der Marktwirtschaft selbst etwas zu tun hat. Etwa im Krankheitsfall oder durch andere, nicht selbst verschuldete Notfälle wie Armut, Arbeitslosigkeit in einem eingeschränkten Sinne usw ...

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Oder doch mehr Arbeit

Oder doch vielleicht mehr Arbeit?

„Die Ausgangshypothese zahlreicher Grundeinkommensbefürworter, dass Vollbeschäftigung ein Mythos sei und uns die Arbeit ausgehe, kann ökonomisch nicht überzeugen und ist widerlegt. Die „Kuchenvorstellung“ einer fest vorgegebenen Menge an möglicher Arbeit ist falsch, das zeigt nicht zuletzt die Entwicklung der Erwerbstä ...

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Subjekt, Substanz und das Nichts bei Hegel und in der Finanzindustrie

Hegel oder: The city never sleeps

Dieter Henrich hat überzeugend, vorgebracht:

»Die Substanz ist als Subjekt zu bestimmen.« Dieser Grundsatz Hegels formuliert sein philosophisches Programm vollständig und profiliert es gegen seine wichtigsten Alternativen.“1 ... mehr


Die scheiternde Homodizee - das Böse, Teil 1

Das Böse
Menschheitserfolg und Menschlichkeitsversagen

Reflexionen auf Ethik kommen am Begriff des Bösen nicht vorbei. Es ist der traditionelle Begriff, mit dem wir in unserer Kultur seit mehr als zwei Jahrtausenden auf das moralisch Verwerfliche zeigen, mittels dessen wir für jedermann das kenntlich machen, was es unter Menschen, die miteinander zusammenleben, nicht geben darf. Dem Begriff des Bösen kommt in dieser Funktion einer moralischen Qualität in unserer Kultur Exklusivität zu. Wir haben keinen anderen ...

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das Böse, Teil 8

alles ist gut - Platons Entdeckung: die Idee

Oben haben wir uns vergewissert, dass sich das Netz möglicher sprachlicher Differenzen beliebig dicht machen läßt, allemal dicht genug, um über all das an Leid, Übel und Unheil erschöpfend zu reden, dem wir uns als Menschen zu stellen haben. Außerhalb dieses Netzes ist der Begriff des Bösen einfach nur unscharf.

Im Anschluß haben wir uns bei der Lektüre der Stor ...

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Eine Lesearbeit, ein Kommentar

Heidegger lesen • Vom Wesen der Wahrheit

Heideggers Vortrag Vom Wesen der Wahrheit von 1930 ist in 9 Teile unterteilt. Ich möchte die Teile der Reihe nach, Seite für Seite durchgehen und kommentierend befragen. Der so entwickelte Wahrheitsbegriff soll danach am Afri Cola Spot von Charles Wilp erprobt werden, der mit eben den Entitäten arbeitet, mit denen Heidegger das Wesen der Wahrheit entwickelt, mit Stimmungen und Verhalten ... mehr


Gottes Krieger • Gott ist tot • Es lebe Gott

Allmacht und Beeinflussung

Die Beziehung zwischen Gottes Souveränität und dem freien Willen der Glaubensgemeinschaft haben wir mit dem Begriff der Partizipation, Teilhabe, bestimmt. Partizipation funktioniert in der Religion ähnlich wie Katharsis bei Aristoteles1, von dem wahrscheinlich auch die Vorstellung der religiösen Teilhabe abgeleitet und ins Christentum und den Islam übernommen worden ist2.

Wesentlich in diesem Zusamm ...

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zwischen Heidi Luft und Michael Seibel anläßlich des Philosophietreffens am 7.12.2016

Dialog über das Glück

Sprechen wir darüber. Schriftlich diesmal, um eine weitere Chance wahrzunehmen, die Argumente zu ordnen und vielleicht ein wenig zu schärfen, was wir parallel dazu bespre ...

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(wie entsteht Macht?) Ein Urdemokrat vor 1550

Von der freiwilligen Knechtschaft des Menschen

Feigheit

»Mehrern Herren untertan sein, dieses find' ich schlimm gar sehr, Nur ein einziger sei Herrscher, einer König und nicht mehr«, so sagt Ulysses bei Homer vor versammeltem Volke. Hätte er nur gesagt: »Mehreren Herren untertan sein, dieses find' ich schlimm gar sehr«, so wäre das eine überaus treffliche Rede gewesen; aber anstatt daß er, wenn er mit Vernunft reden wollte, gesagt hätte, die Herrschaft von mehreren könnte nichts taugen, weil schon die G ...

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Walter Tydecks zu:

Big Data
Chancen und Gefahren des Datensammelns

Einleitung Mit Big Data sind Datenmengen gemeint, die so groß sind, dass sie nur mithilfe digitaler Datenverarbeitung ausgewertet werden können. In der Regel entstehen sie auch maschinell durch Sensoren oder andere elektronische Aufzeichnungen.< ...

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Was heißt bei Heidegger Transzendenz?


(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Rede Martin Heideggers, »Der Satz vom Grund«, aus Heidegger, Gesamtausgabe, Bd.10, S. 171 ff. Frankfurt 1997 (ursprünglich: 1955-1956))

Dazu würde ich gern auf zwei Passagen aus „Sein und Zeit“ hinweisen (bitte nicht erschrecken vor dem folgenden Heidegger-Zitat. Ich erläutere es gleich auf der nächsten Seite.): „Das »Transzendenzproblem«“, heisst es da, „kann nicht auf die Frage gebracht werden: wie kommt, ein Subjekt hinaus zu einem Objekt, wobei die Gesamtheit der Objekte mit der Idee der Welt identifiziert wird. Zu fragen ist: was ermöglicht es ontologisch, daß Seiendes innerweltlich begegnen und als begegnendes objektiviert werden kann? Der Rückg ...

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