Europa in der Krise, Alexis tanzt, Leben an den Ufern des Acheron (nicht lektorierter Rohentwurf) Das europäische Modell
Europa ist in
der Krise. So sagt man überall, hört man von allen Seiten.
Deshalb gehört der Absatz über das europäische Modell
auch genau an diese Stelle der Philosophie des menschlichen Daseins.
Die europäische Krise bewegt seit dem Jahr 2010 Millionen von
europäischen Bürgern und eine ungeschätzte Zahl
außerhalb Europas weltweit. Wenn wir den Beginn der Krise ins
Jahr 2010 legen und damit den Ausbruch der griechischen
Staatsschuldenkrise datieren, ist das nicht ganz willk& ...
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Arbeiten für die anderen, Euphorische Rauschzustände, Großer Zapfenstreich für den Euro (nicht lektorierter Rohentwurf) Europäisches Krisenlatein
Edis,
die europäische Einlagensicherung, ist gewissermaßen ein
Missbrauchsopfer populistischer Diskurse in Deutschland. Sie hat
weder etwas zu tun mit den Bürgern Europas als gute oder
schlechte Sparer, was gerne im Vergleich zwischen den Bürgern im
Norden und denen im Süden Europas kolportiert wird, noch etwas
mit der Verringerung oder gar Vermeidung von Währungskrisen in
Europa. Zwischen dem Norden und dem Süden Europas kam es nach
der Euro-Einführung zu einer makroökonomischen ...
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Magie des Geldes, Die Asymmetrie der Waren, Wild Oeconomy (nicht lektorierter Rohentwurf)Marktwirtschaft - vollkommen unvollkommen
Der
Begriff Markt
ist eine Chimäre. Er gaukelt uns etwas vor und je aus welchem
Blickwinkel etwas anderes. Eine Vorstellung von einem bunten Treiben
von Handwerkern und Produzenten, die ihre Waren zum Kauf präsentieren
und Interessenten, die sich einen Überblick über das
Angebot verschaffen, Preise und Qualität vergleichen, sowie
Kunden, die die Waren schlussendlich dort einkaufen und damit ihre
Bedürfnisse befri ...
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Produktivkraft – Theoretische Ansätze, neue Wachstumstheorien, die Erfindung des Geldes (nicht lektorierter Rohentwurf)Produktivkräfte und Technischer Fortschritt
Die
Technik, die man gemeinhin mit technischen Fortschritt in Verbindung
bringt, ist allein deshalb schon mehr als sie ist. Nicht alles an
Technik wird mit technischem Fortschritt assoziiert, aber wenn, dann
trägt dieser technische Gegenstand schon eine Bedeutung, die
weit über ihn als Gegenstand hinausweist; ein Computer ist dann
eben nicht einfach mehr ein Computer, ein Auto kein Auto und ein Haus
kein Haus mehr. Es scheiden sich also irgendwo die Geister bzw. ein
technischer Gegenstand bleibt ein seelenloses Ding, ...
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Eigentum und Wachstum, Schlaflied vom kontinuierlichen Wachstum, Wertpapiere (nicht lektorierter Rohentwurf)Eigentum und Märkte
Wir
bleiben also noch eine Weile immanent, beschreiben einen Prozess, der
als ein Transfer von Privateigentum in Investivkapital und zurück
in privatrechtliche Vermögenswerte verläuft. Diesen Prozess
nennen wir selbst schon einen marktwirtschaftlichen Prozess in
Abgrenzung zu einem „volkswirtschaftlichen“ Prozess, um
zu verdeutlichen, dass Marktwirtschaft auf einer Eigentumswirtschaft
beruht, eben diesen Prozess der Verwandlung und Rückverwandlung
von Vermögenswerten in Eigenkapital un ...
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Wettbewerb – Entdeckung und Disruption, Die Mitte ist nicht mehr Maß (nicht lektorierter Rohentwurf)Grenzen der Oekonomik
Im
marktwirtschaftlichen Wettbewerb ist nichts in Stein gemeißelt.
Hier gibt es keine lang anhaltenden Positionen oder Stellungen, die
man halten oder verteidigen könnte. Elastischer Mitgang mit den
Veränderungen auf den Märkten ist die einzige
Fortbewegungsart. Dies gilt für das Kapital, auch für den
Faktor Arbeit. Alles und jeder steht ständig unter dem Einfluss
von Veränderungen ...
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unverzichtbare EmpathieHandlungsfreiheit
Die Freiheit zu
handeln, Entscheidungen praktisch werden zu lassen, ist stark von der
modernen Verdichtung der Arbeitsteilung betroffen. Im gängigen
Sprachgebrauch der Schulphilosophie besagt Handlungsfreihe ...
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Alltägliche Formen des (Mit-)EntscheidensDemokratische Qualitätskriterien
Ist die Demokratie
überhaupt etwas, das stabil oder nicht stabil sein kann oder
bezieht sich die Frage nach Stabilität und Gefährdung nicht
vielmehr auf den Staat oder die bestehende Sozialordnung? Die
Demokratie ist eine Form, eine Staatsform, ein Set von Verfahren und
öffentlichen Diskussionen, das historisch und lokal recht weit
variiert. Aber welche? Lincoln
formuliert: "government of the people, by the peop ...
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Vortrag vom WS 2016/17, 12.10. Universität LeipzigBemerkungen zur Philosophie der Identiät
„ … ich und mich, ich
fühle mich, sind zwei Gegenstände. Uns ...
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Michael Seibel - Grenze als letales Denkmodell
Grenzen schließen
Eine
der ersten Assoziationen, die mit dem Wort Grenze
verbunden sind, dürfte der Gedanke des Schutzes und des
selektiven Austausches sein. Biologische Organismen etwa weisen
Grenzen gegen die sie umgebende Außenwelt auf. Im Begriff des
Organischen wird gedacht, dass es jeweils substantielle Kriterien
dafür gibt, was als Organ zum Organismus gehört und was
nicht. Organismen ohne Grenzen gibt es nicht. Im Begriff des
Organismus macht man sich eine bestimmte Vorstellung vom Leben
selbst. Man sieht Organismen vor sich im kontrollierten Austausch mit
ihrer Umwelt, der sie Energie entnehmen. Die Regeln, nac ...
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Vorschlag der Europäischen Stabilitäts InitiativeProposal zum Merkel-Plan
Zur Diskussion
Folgender Vorschlag des ESI zur Lösung des syrischen Flüchtlingsproblems wird gegenwärtig stark diskutiert.
Es lohnt, ihn einmal im Detail zur Kenntnis zu nehmen.
The Merkel Plan
This paper outlines how a ...
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Was heißt bei Heidegger Transzendenz?
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Rede Martin Heideggers, »Der Satz vom Grund«, aus Heidegger,
Gesamtausgabe, Bd.10, S. 171 ff. Frankfurt 1997
(ursprünglich: 1955-1956))
Dazu würde ich gern auf zwei Passagen aus „Sein und Zeit“ hinweisen
(bitte
nicht erschrecken vor dem folgenden Heidegger-Zitat. Ich erläutere
es gleich auf der nächsten Seite.):
„Das
»Transzendenzproblem«“, heisst es da, „kann
nicht auf die Frage gebracht werden: wie kommt, ein Subjekt hinaus zu
einem Objekt, wobei die Gesamtheit der Objekte mit der Idee der Welt
identifiziert wird. Zu fragen ist: was ermöglicht es
ontologisch, daß Seiendes innerweltlich begegnen und als
begegnendes objektiviert werden kann? Der Rückg ...
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Heinrich von KleistÜber das Marionetten Theater
Als ich den Winter 1801 in M...
zubrachte, traf ich daselbst eines Abends, in einem öffentlichen
Garten, den Herrn C. an, der seit kurzem, in dieser Stadt, als erster
Tänzer der Oper, angestellt war, und bei dem Publiko
außerordentliches Glück machte.
Ich sagte ihm, daß ich erstaunt
gewesen wäre, ihn schon mehrere Male in einem Marione ...
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