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Aus dem Inhalt:

und auf das chinesische Modell (nicht lektorierter Rohentwurf)

Europas Antwort auf die Modern Money Theory

Europa ist ein Kontinent der Disharmonie. Das war Europa schon immer, damit hat es Erfahrung. Europa hat die griechischen Götter und Adolf Hitler hervorgebracht. Shakespeare und Cervantes, die Tragödie, das Drama und die Komödie. Narren liefen singend durch einen von Pest, Cholera und Kriegen zerstörten Kontinent, der Wille zum Leben begegnet auf europäischem Boden seit Jahrtausenden dem unbedingten Willen zur Macht. Entdecker der Welt waren so kleine Gemeinschaften wie die Wikinger, Kelten und Etrusker ...

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Einmal mehr auf’s Ganze, Roulette mit dem Untergang, Die Tugend der Tatkraft, Kyrie eleison des Managements

Welt-Roulette

Das Spiel mit den Devisen ist ein Spiel ohne Grenzen. In diesem doppelten Sinne: transnational und ohne Limit. Ist der Dollar stark, stehen die Währungen der sog. Schwellenländer und Emerging Markets unter Druck. Ihren Währungen setzen eine straffe US-Geldpolitik und zunehmende politische Instablität enorm zu, besonders in der Handelspolitik wie wir das derzeit (2018) erleben.

Die sog. BRICS-Staaten1 ...

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Des Kaiser’s neue Kleider – Zentralbankzinsen       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Moderne Feudalrechte – Leitzinsen

Unabhängig von der Verteilungsfrage hat die EZB im Verlustfall ein Zugriffsrecht auf alle monetären Einkünfte. Diese Zugriffsrechte unterliegen keiner direkten, parlamentarischen bzw. demokratischen Kontrolle. Wir sprechen über den Leitzinsen als Vorläufer der seit 1999 gültigen Referenzzinssätze.

Der Leitzins war der Zinssatz, zu dem Banken bei der Zentr ...

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Alltägliche Formen des (Mit-)Entscheidens

Demokratische Qualitätskriterien

Ist die Demokratie überhaupt etwas, das stabil oder nicht stabil sein kann oder bezieht sich die Frage nach Stabilität und Gefährdung nicht vielmehr auf den Staat oder die bestehende Sozialordnung? Die Demokratie ist eine Form, eine Staatsform, ein Set von Verfahren und öffentlichen Diskussionen, das historisch und lokal recht weit variiert. Aber welche? Lincoln formuliert: "government of the people, by the peop ...

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Metaphysik und Ontologie als Begriffslogik

„Der Vorschlag von Hegel scheint mir der zu sein: erstmal müssen wir unterscheiden und dann können wir fragen, ob es das und das gibt. (...) Jetzt aber möchte ich Ihnen vielleicht etwas polemisch sagen, warum wir eine Erneuerung der Philosophie durch Reflexion auf die Logik brauchen und dann etwas zum begrifflichen Sein und empirischen Werden und zum Begriff des Begriffs und zur Arbeit am Begriff. Also am Schluss kommts dann doch wieder zu Hegel zur ...

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Die scheiternde Homodizee - das Böse, Teil 1

Das Böse
Menschheitserfolg und Menschlichkeitsversagen

Reflexionen auf Ethik kommen am Begriff des Bösen nicht vorbei. Es ist der traditionelle Begriff, mit dem wir in unserer Kultur seit mehr als zwei Jahrtausenden auf das moralisch Verwerfliche zeigen, mittels dessen wir für jedermann das kenntlich machen, was es unter Menschen, die miteinander zusammenleben, nicht geben darf. Dem Begriff des Bösen kommt in dieser Funktion einer moralischen Qualität in unserer Kultur Exklusivität zu. Wir haben keinen anderen ...

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Materialien zum Philosophietreffen am 2.11.2016

Das 'Glück' in der Moderne

Glück ist seit jeher einer der wichtigsten Kandidaten für eine plausible Begründung ethischer Urteile. „Verhalte dich so, dass du weder dein eigenes Glück noch das Glück anderer gefährdest, sondern es i ...

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Michael Seibel - Intimitäten aus dem Verhältnis von Recht und Tugend

Kurze Kritik der Gerechtigkeit

Gerechtigkeit ist bekanntlich die platonische Tugend par exellence und zugleich einer der großen normativen politischen Schlüsselbegriffe. Die Formel »suum cuique«, gerecht ist eine Handlung, wenn sie jedem das gibt, was ihm zukommt, dürfte neben der goldenen Regel („Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“) einer der zustimmungsfähigsten Formeln der gesamten Ethik sein ...

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Kurzabriss zur Geschichte des Begriffs

›Macht‹

Der Begriff ›Macht‹ ist ein Grundbegriff beim Verständnis des Menschen als eines einerseits sozialen und andererseits handlungs- und entscheidungsfähigen Wesens. Er ist einigermaßen klar abgrenzbar gegen ›Herrschaft‹, ›Gewalt‹ und ›Terror‹. Gesellschaft, Handlung, Freiheit, Wille und Subjekt haben offenbar Querverweise zu Macht, Herrschaft, Gewalt un ...

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Michael Seibel - Was berechtigt eine Sorge?

Der Diskurs der Besorgten

Bevor ich auf die Sorgen zu sprechen komme, die der Zustrom von Asylanten in Deutschland bei vielen auslöst, muss ich einige grundlegende Bemerkungen machen, die Zustimmung und Ablehnung in Diskursen betreffen. Zustimmung und Erfahrung in Diskursen < ...

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So absolut wie möglich - ein Neubeginn der Kunst nach 1945

Gruppe ZERO

„Das ruhige Leben ist verschwunden. Der Begriff der Geschwindigkeit ist konstant im Leben des Menschen. [...] Der Mensch wird immer gefühlloser erstarrten Bildern gegenüber, die keinen Sinn für Vitalität verraten. Die unbeweglichen Bilder von früher befriedigen nicht mehr die Wünsche des neuen Menschen, der geformt wird vom Aktionsdrang und vom Zusammenleben mit der Mechanik, was eine beständige Dynamik erfordert. Die Ästhetik organischer Bewegung ersetzt die ästhetische Kraftlosigkeit ersta ...

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Dialog über das Schöne

Sokrates • Hippias

Sokrates:Hippias, du herrlicher und weiser, wie seit gar langer Zeit kommst du uns endlich einmal wieder nach Athen! Hippias: Ich hatte eben nicht Muße, Sokrates. Denn wenn Elis irgend etwas auszurichten ha ...

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Anläßlich der Lektüre Nietzsches

Fesselung ... Selbstfesselung?

(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)

Da sind wir also mitten in Nietzsches „Zur Genealogie der Moral“. Wir habe uns als Entrée noch einmal Abschnitt 1 aus der zweite Abhandlung: »Schuld«, »schlechtes Gewissen« und Verwandtes angesehen, um wieder ins Thema zu kommen und haben Nietzsches Aufgabenbeschreibung der Genealogie diskutiert: „Ein Thier heranzüchten, das versprechen darf“. Warum sagt er eigentlich nicht: Einen Menschen erziehen, der versprechen darf? Tiere können nicht versprechen. Hören wir auf, Tiere zu sein, indem wir versprechen lernen? ... mehr