Etwas wissen, was heißt das? Und was heißt etwas glauben?Verbindliche Kriterien für 'Wissen'?
Offensichtlich
ist propositionales Wissen („Dort steht ein Tisch“,
„Paris liegt in Frankreich“) von nicht-propositionalem
(„Ich kann Fahrrad fahren.“) zu unterscheiden:
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Billionen-Blase (nicht lektorierter Rohentwurf)Toxische Werte
Good times, bad times
Good times, bad times – so singt der
versierte Optimist weiter: You know I had my share.
Ja, solange der Aktienkurs die zyklischen Schwankungen der Konjunktur
bzw. der volkwirtschaftlichen Gesamtsituation – d.i. die Summe
der Wirtschaftleistungen, die sich in den prozentualen Veränderungen
des BIP ausdrücken – wiederspiegelt. Aber dann sprechen
wir nicht von Krisen. Bad times aber können Krisen sein, Phasen,
in denen kaum jemand singen kann: I had my share. Ak ...
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Philosophische GrundlagenWas uns bewegt...
Es
gibt ein Bild von Klee, das Angelus Novus heißt. Ein Engel ist
darauf dargestellt, der aussieht, als wäre er im Begriff, sich
von etwas zu entfernen, worauf er starrt. Seine Augen sind
aufgerissen, sein Mund steht offen und seine Flügel sind
ausgespannt. Der Engel der Geschichte muss so aussehen. Er hat das
Antlitz der Vergangenheit zugewendet. Wo eine Kette von Begebenheiten
vor uns erscheint, da sieht er eine einzige Katas ...
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Radiovortrag vom 23.9.1969 und TransskriptHannah Arendt - Wahrheit und Politik
I
Der Gegenstand dieser Überlegungen ist ein Gemeinplatz. Niemand hat je bezweifelt, daß es um die Wahrheit in der Politik schlecht bestellt ist, niemand hat je die Wahrhaftigkeit zu den politischen Tugenden gerechnet. Lügen scheint zum Handwerk nicht nur der Demagogen, sondern auch des Politikers und sogar des Staatsmannes zu geh ...
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Das drohende Ende der repräsentativen Demokratie
Kooperationschancen und -hindernisse
zur Erhaltung des formlosen Gegenhalts in der Gesellschaft.
Die
repräsentative Demokratie ist entgegen einer weit verbreiteten
Meinung eine endliche Struktur. Gelingt es dem Staat nicht mehr, den
formlosen Gegenhalt zu erhalten, den die gesellschaftlichen
Formationen untereinander erzeugen, naht auch das vorzeitige Ende
der repräsentativen Demokratie. Denn ist der Staat maßlosen
„Gemeinwohlbelangen“ starker gesellschaftlicher Kräfte
ohne hilfreiche Kooperationspartner ausgeliefert, ...
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Franz Rieder: wider das Vergessen
Der Golem und das Judentum von Prag
Kann man einen Beitrag zu Tschechien und besonders zu Prag schreiben,
ohne die Geschichte und das Schicksal des Judentums in dieser Stadt zu erwähnen?
Ich glaube: Nein! < ...
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Anläßlich der Lektüre NietzschesFesselung ... Selbstfesselung?
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)
Da
sind wir also mitten in Nietzsches „Zur Genealogie der Moral“.
Wir habe uns als
Entrée noch einmal Abschnitt 1 aus der zweite Abhandlung:
»Schuld«, »schlechtes Gewissen« und
Verwandtes angesehen, um wieder ins Thema zu kommen und haben
Nietzsches Aufgabenbeschreibung der Genealogie diskutiert:
„Ein Thier heranzüchten, das
versprechen darf“.
Warum sagt er eigentlich nicht: Einen Menschen erziehen, der versprechen darf?
Tiere
können nicht versprechen. Hören wir auf, Tiere zu sein,
indem wir versprechen lernen?
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Daten Sammelwut
Was wissen wir über einen einzelnen Menschen, wenn wir alle Datensätze, die heute über ihn gesammelt werden, zusammentragen:
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