Kapitalakkumulation, Zins als Einkommen (nicht lektorierter Rohentwurf)Asset Rich, Cash Poor!
Die Illusion vom ewigen Vermögenserhalt durch Sparen hat ihren Glanz
und ihre Überzeugungskraft verloren. Die neoklassische Lehre von
der Vermögensbewahrung und -mehrung durch Risikoberechnungen und
Duration bzw. Zinsmanagement ist historisch widerlegt. Worauf es aber
ankommt, ist, dass die neoklassische Lehre
nicht in sich inkonstistent oder widersprüchlich wäre, im
Gegenteil.
Auf der Grundlage ihrer Annahmen argumentiert sie überzeugend
konstistent. Nur ihre Annahmen stimmen eben ...
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Rechtsfreie Räume? • Krise und Responsivität • >Die populistische ElementarrationalitätMeinung und Affekt
Demokraten optieren dafür, dass es die
ungehinderte Bildung einer öffentlichen Meinung e ...
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hegemonialen Formationen und Staat • Der zerfallen(d)e Staat • „Good Governance“Der zerfallende Staat, hegemoniale Formationen und die„Global Governance“-Theorie
1. Das Verhältnis zwischen hegemonialen Formationen und Staat
1.1. Freiwilliger oder erzwungener Verzicht des Staates auf die Erhaltung
des formlosen Gegenhalts in der Gesellschaft
In
diesem Aufsatz wird behandelt, dass und warum der schwächelnde
Staat sich nicht mehr in der Lage sieht, die an ihn gerichtete
Minimalanforderung – die Erhaltung des formlosen Gegenhalts in
der Gesellschaft – durch sein Eingreifen sicherzustellen. Er
verzichtet
freiwillig auf die Erhaltung des formlosen
Gegenhalts und ordnet sich den Aktionen und Reaktionen der
hegemonialen und diskursiven Formationen nicht mehr als gl ...
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Jacques Derrida: Denken in und mit der Sprache
Die drei Autoren dieses Beitrags haben im
Rahmen ihrer Forschungen zum Thema Sprache gemeinsam einen Text von
Jacques Derrida gelesen, den sie im Folgenden versuchen zu
kommentieren und zu „entschlüsseln“. Es handelt sich
um Derridas Aufsatz „Babylonische Türme“, der selbst
ein Kommentar zu Benjamins berühmten Text „Die Aufgabe des
Übersetzers“ ist. Die folgenden Seiten si ...
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das Böse, Teil 9Antigone – nichts geht mehr
Es
wäre reizvoll, das Antigone-Drama als eine unübertroffene
Verdichtung von Leid und Unheil in der antiken Literatur einmal
ebenso aufzuschlüsseln wie Poes Detektivgeschichte. Man trifft
dort in der Tat auf ein ganz anderes Format intersubjektiver Kultur,
ein Format, in das die gleichen Tugenden, die Platon fordert, bereits
implementiert sind, ohne jedoch auch nur im Geringsten zu einem
glückseligen Leben beizutragen, was sich Platon von den Tugenden
vers ...
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Wann ein Text faschistisch ist und wann eine Person
Heidegger und „die schwarzen Hefte“
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Rede Martin Heideggers, »Der Satz vom Grund«, aus Heidegger,
Gesamtausgabe, Bd.10, S. 171 ff. Frankfurt 1997
(ursprünglich: 1955-1956))
Thomas Assheuer schreibt in DIE ZEIT online 27. Dezember 2013:
"Er
spricht vom Rasseprinzip" Nach seinen jetzt bekannt gewordenen
Ausfällen gegen die Juden lasse sich Heidegger nur noch schlecht
verteidigen.
Aber
muß es, wenn man wie wir Heideggers Rede über den Satz von
Grund liest, darum gehen, Heidegger zu verteidigen? Assheuer schreibt
– und ich lese mit. Anmerkungen in Doppelklammern von mir:
»Heidegger,
den viele für den genialsten Denker seiner Epoche halten, war
ein bekennender Nazi. Der Mann, dessen Buch Sein und Zeit "das
bedeutendste philosophische Ereignis seit Hegels Phä ...
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