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16.05.2025    on the rails again
21.07.2023    Die 'schöne Seele' der Künstlichen Intelligenz.
11.01.2023    Einleitung
01.12.2021    Verbindliche Kriterien für 'Wissen'?
 










    

Aus dem Inhalt:

Erbgut nach Maß? Die neue Genschere und die Ethik

Wenn der Mensch in die Evolution eingreift

Crispr/Cas ist die derzeit mächtigste Methode der Gentechnik: In Pflanzen, Tieren und Menschen lassen sich damit gezielt einzelne DNA-Bausteine verändern. Die Methode ist breit anwendbar, aber nicht perfekt, warnt die Medizinethikerin Alena Buyx.

Crispr/Cas ist die derzeit mächtigste Methode der Gentechnik: In Pflanzen, Tieren und Menschen lassen sich damit gezielt einzelne DNA-Bausteine verändern. Die Methode ist breit anwendbar, aber nicht perfekt, warnt die Medizinethikerin Alena Buyx. Sie sagt, dass wir uns gut überlegen müssen, ob wir damit in die Keimbahn des Menschen eingreifen – und so Gen-Manipulationen vererb ...

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Vortrag: Die Grenzen der Menschheit

Crispr/Cas und grüne Gentechnik

Die sogenannte Genschere Crispr/Cas9 hat die Gentechnik revolutioniert. Damit lassen sich präzise, einfach und günstig die Gene von Organismen ändern. Wir könnten damit einen großen Beitrag für den Umweltschutz leisten, glaubt die Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard. In ihrem Vortrag fordert sie deshalb, das Anbauverbot für gentechnisch veränderte Pflanzen in Deutschland aufzuheb ...

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Allmachtsphantasie und Digitalisierung

IT from BIT

Muss nicht am Ende jemand wie wir, der einen unendlichen Datenabdruck hinterlässt, auch unendlich mächtig sein?

Ich möchte Exegese am Text eines interessanten Radio-Essays betreiben, den der Deutschlandfunk im Sommer 2019 erneut augestrahlt hat, den Weyh, wie er mir schreibt, jedoch schon vor vier Jahren verfasst hat.1

Er hat darin versucht, in der rasanten Entwicklung der Digitalisierung der Wirklichkeit eine problematische parallele Entwicklung des Denkens, eine schleichende, aber dennoch grundlegende Veränderung unseres Welt- und Selbstverh&au ...

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Strukturwandel der Marktwirtschaft? Feudale Reminiszenzen, Kunstmarkt: Erneuerung ausgeschlossen       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Aufstand des Marktes

Der Kunstmarkt ist also im eigentlichen Sinne und Selbstverständnis der Marktwirtschaft kein Markt. Und trotzdem funktioniert er wie ein Markt, wie ein Quasi-Markt. Natürlich muss an dieser Stelle die Frage gestellt werden, ob die Unterschiede zwischen dem Kunstmarkt und den ’normalen‘ Märkten auf etwas hindeuten, was vielleicht einen Strukturwandel innerhalb der Marktwirtschaft bedeuten kann, oder ob diese Unterschiede gewissermaßen die ganze Bandbreite der Marktwirtschaft ausmessen?

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Der neue Blick des Staates auf seine Bürger

Sozialkredit - fernöstlich und doch so nah

China experimentiert gegenwärtig mit einem Sozialkreditsystem totaler Überwachung, das das Ra­ster der Gründe, die den Menschen Anlass geben, sich im System konform zu verhalten, stark verfeinert. Frage ist ...

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Lorena Jaume-Palasi, Matthias Spielkamp:
Ethik und algorithmische Prozesse zur Entscheidungsfindung oder -vorbereitung

AlgorithmWatch Arbeitspapier Nr. 4, Berlin 2017

Ethik in der Digitalisierung

Von Algorithmen gesteuerte, automatisierte Entscheidungsprozesse (automated decisionmaking, ADM) nehmen schon heute breiten Raum in unserer Gesellschaft ein. Sie reichen von Fahrerassistenz-Systemen, die Autos bei Gefahr abbremsen, bis hin zu Software, die darüber entscheidet, ob jemandem ein Kredit gewährt wird. Auch staatliches Handeln wird immer öfter von ADM-Systemen unterstützt, sei es in der „vorausschauenden Polizeiarbeit“ (predictive ...

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Tristan Garcias Essay „das intensive Leben“

Intensität statt Identität

Wirklich klar geworden ist mir nicht, warum Tristan Garcias Essay „das intensive Leben“ gegenwärtig in Frankreich Furore macht. In seinem Essay gibt Garcia eine Diagnose der ethischen Befindlichkeit, die seines Erachtens heute allgemein vorherrscht. Es gehe heute, so seine Diagnose, nicht mehr darum, bestimmte Ziele besonders gut zu erreichen oder in einem Kantischen Sin ...

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Franz Rieder erklärt ...

Warum malt(e) Holubitschka?

Scheinbar eine einfache Frage, scheinbar leicht zu beantworten, also fragen wir Holubitschka doch einfach selbst. Wir fragen ihn nicht. Warum nicht? Weil seine Antwort vielleicht von seinen eigenen Erfahrungen, seiner Motivation, seiner Auseinandersetzung mit Gerhard Richter in der Zeit ihrer B ...

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Walter Benjamin - Die Aufgabe des Übersetzers

Nirgends erweist sich einem Kunstwerk oder einer Kunstform gegenüber die Rücksicht auf den Aufnehmenden für deren Erkenntnis fruchtbar. Nicht genug, daß jede Beziehung auf ein bestimmtes Publikum oder dessen Repräsentanten vom Wege ab ...

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Vorschlag der Europäischen Stabilitäts Initiative

Proposal zum Merkel-Plan

Zur Diskussion

Folgender Vorschlag des ESI zur Lösung des syrischen Flüchtlingsproblems wird gegenwärtig stark diskutiert. Es lohnt, ihn einmal im Detail zur Kenntnis zu nehmen.

The Merkel Plan

This paper outlines how a ...

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Nick Bostroms Vorstellung von superintelligenten Maschinen

Superintelligenz - Maschinenphantasmen

Auf Nick Bostroms Buch Superintelligenz, Frankfurt 2014, sind wir gestoßen, weil vorgeschlagen wurde, Gedanken zu verfolgen, die die sich offenbar rasant entwickelnden technischen Eingriffsmöglichkeiten ins menschliche Leben betreffen. Die Frage vermochte in diesem Zusammenhang Interesse auszulösen, was geschieht, wenn es gelingt, Maschinen zu entwickeln, die die menschliche Intelligenz übertreffen. Bostrom macht es dramatisch und sieht, wie sein Buch im deutschen ...

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Wann ein Text faschistisch ist und wann eine Person

Heidegger und „die schwarzen Hefte“


(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Rede Martin Heideggers, »Der Satz vom Grund«, aus Heidegger, Gesamtausgabe, Bd.10, S. 171 ff. Frankfurt 1997 (ursprünglich: 1955-1956))

Thomas Assheuer schreibt in DIE ZEIT online 27. Dezember 2013: "Er spricht vom Rasseprinzip" Nach seinen jetzt bekannt gewordenen Ausfällen gegen die Juden lasse sich Heidegger nur noch schlecht verteidigen. Aber muß es, wenn man wie wir Heideggers Rede über den Satz von Grund liest, darum gehen, Heidegger zu verteidigen? Assheuer schreibt – und ich lese mit. Anmerkungen in Doppelklammern von mir: »Heidegger, den viele für den genialsten Denker seiner Epoche halten, war ein bekennender Nazi. Der Mann, dessen Buch Sein und Zeit "das bedeutendste philosophische Ereignis seit Hegels Phä ...

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