Umkehrung der Wertform – bilanziert (nicht lektorierter Rohentwurf)Geld als Wertform
Geld ist also nun verschwunden. Aus unserem Berufsalltag, aus unseren
geschäftlichen Aktivitäten, aus vielen privaten Bereichen.
Das Eigentums-Contracting ist in den Hintergrund eines
Interbanken-System-Contracting verbracht worden, auf dessen
Oberfläche Geld lediglich Geld als Buchgeld oder money of
account sichtbar ist. Diese Sichteinlagen repräsentieren
vordergründig money proper, aber, wie wir eben sahen, in einem
rechtlich nicht mehr eindeutigen Zustand, den man spätestens bei
einer Bank-Insolvenz erlebt. Der Wandel von einem ...
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Homo oeconomicus, unter ungleichen Umständen, Reicher durch Schulden? (nicht lektorierter Rohentwurf)Blasenschwäche
Homo ludens oeconomicus
Spielende Kinder kooperieren nicht. Der Begriff
des homo ludens blieb deshalb dem Spiel vorbehalten, weil man davon
ausging, dass Kinder im Spiel komplexes menschliches Verhalten wie
z.B. Kooperation lernen, es also zunächst in der ganz frühen
Entwicklung nicht beherrschen. Die entscheidende, spieltheoretische
Frage dabei war auch schon bei Schiller, wie der Übergang vom
kindlichen Spiel zum Verhalten von Erwachsenen
funktioniert. Betrachtet man dieses Phänome ...
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Freiheit und Spieltheorie – Das Spiel als ernste SacheFreiheit als Selbst-Widerspruch des kleinen Gottes Mensch
Wie kann es sein, fragt Augustinus,
dass Gott allwissend und zugleich der Mensch frei ist? Er fragt das
ziemlich verklausuliert im 5. Buch seiner 22 Bücher über
den Gottesstaat. „An voluntatibus hominum aliqu ...
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Urteilsperspektiven auf Handlungen - das Böse, Teil 4Im Zoo der Bosheiten
Was
bewertet die Zuschreibung böse eigentlich, Personen oder
Handlungen oder einfach Geschehnisse?
Sortieren
wir einige der traditionellen Bedeutungen ohne Anspruch auf
Vollständigkeit. Das malum metaphysicum meint
traditionell die Vergänglichkeit des Menschen, das malum
physicum oder naturale meint die naturgegebenen ...
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das Nichts, das sich nicht sagen läßt - das Böse, Teil 7Entwendete Differenzen
Wie
kommen wir von der Semiotik zurück zur Zeit der Geschichten und
Historien? Der differenzierte Ausdruck des Signifikats, die Lücke,
die stets geschlossen wird, ist nur die eine, mehr oder weniger
geschichtslose Seite der Medaille. Denn wie man weiß sind
bereits einfachste Sachverhalte unausdrückbar, wenn auch aus
einem völlig anderen Grund als dem, dass die Sprache unter zu
viel Differenz kollabierten würde, sondern aufgrund der
Tatsache, dass die Antwort vom Anderen erwartet wird. Wie ...
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in die Philosophiegeschichte zurückGround Zero
Vielleicht erinnern wir uns an dieser Stelle daran, was wir in den
Eingangskapiteln immer wieder und immer wieder neu von verschiedenen
Seiten aus betrachtet haben, nämlich die Erkenntnis, dass nichts
ist, ohne Grund. Dieses principium rationis sufficientis
steht heute stellvertretend als gemeinsamer Oberbegriff, als
gemeinschaftliche Wurzel aller Arten von Relation, wie sie in der
vorgestellten Welt erscheinen. Genauer gesagt, was immer wir
denken und uns vorstellen, wir tun dies immer auch, indem wir
Beziehungen, welcher Art auch immer, erkennen oder meinen ...
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Ästhetik:
Chor und Scherbengericht ...Aischylos - Orestie
In Erinnerung an die Inszenierung von Peter S ...
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Das richtige Leben im falschen?Judith Butlers
Adornopreis-Rede
Judith Buttler
Nachdem wir uns über Emmanuel
Lévinas Aussage aus 'Totalität und Unendlichkeit': »Das
wahre Leben ist abwesend.« unterhalten haben, haben wir uns auf die Rede von Judith Butler anlässlich der Verleihung
des Adorno Preises hinweisen lassen, in dem sie auch auf die einschlägige
Behauptung Adornos eingeht „Es
gibt kein
richtiges Leben im falsch ...
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