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“Deutsche Leitkultur“ - zur Metaphysik des Ressentiments

Michael Seibel - Souveränitätsversprechen und Fremdenfeindlichkeit

Die Verankerung des kulturellen Erbes in jedem von uns ist, so unterschiedlich sie ist, nicht prinzipiell unterschieden von der Verankerung einer Schuhmarke im gemeinsamen Geschmacksuniversum einer Schulklasse. Sie ist allerdings un(?)endlich verschlungener, facettenreicher, geschichtsdurchtränkter, in sich gefalteter, emergenter, aber durchaus nicht in Teilbereichen unentwirrbar. So wie man ein Fadenknäuel zumindest in Teilabschnitten entwirren kann, auch wenn man vielleicht am gesamten Knäuel scheitert, lässt sich auch das, was - wenn es sich um ein biologisches Phänomen handeln würde – die DNA des Ressentiments zu nennen wäre, zumindest teilweise entschlüsseln und es lässt sich einiges davon nachzeichnen, was die ressentime Erbsubstanz gleichsam epigenetisch aktiviert.

Hier ist zu reden über Befremden und Abweichung.


Zweckrationales Denken ist u.a. Geschmackssache

Dazu scheint mir zunächst wichtig, grundsätzlich zuzugestehen, dass jede Form von Rationalität und daher auch die derzeit höchstgeachtete, weil mächtigste Rationalitätsform, die Zweckrationalität moderner Prägung, selbst ebenfalls auf den Füßen einer Ästhetik ruht. Wie verächtlich sind nicht all die Trottel, die nicht eins und eins zusammenzählen können. Ein bemerkenswerter amerikanischer Ausspruch trifft den Nagel auf den Kopf: „If you're so smart, why are'nt you rich?“ Und wie viel Mitleid steht nicht einem Analphabeten zu, den man von der Teilnahme an Bildung ausgeschlossen hat. Vernunft erzwingt nach wie vor, wie zu Kants Zeiten Achtung, Unvernunft Verachtung. Das Phänomen hat im Grunde bereits Nietzsche ausgiebig untersucht. Kaum ein Gedanke ist dabei, der an Gültigkeit eingebüßt hätte.

Ein rational denkender Mensch werden heißt in diesem modernen Sinn, über Jahre eingeführt werden in eine Welt der Sprachdisziplin, der Methoden, des Wettbewerbs, des Erfolgs und Misserfolges, aber auch der Feste, der Bestätigungen, der gesellschaftlichen Orte, Teilhaben und Ausschlüsse, der Bezahlungen, der Heiratsregeln, der Aufnahme in soziale Sicherungssysteme und vieles mehr und heißt, sich tausendmal mehr Lobgesänge auf den Wert der Vernunft anhören und mitsingen zu müssen als ein Schulkind bei der zeitweisen Ausprägung seiner Faszination für bestimmte Sneekers, einer Gewöhnung, die sich allerdings ziemlich nahtlos in eine abendländische Sozialisation eingliedert wie im Zweifel auch in eine islamische.
Der Soziologe Pierre Bourdieu liefert differenzierte Untersuchungen in diesem Themenkreis der „feinen Unterschiede“.


'Gelungene' Sozialisation

Sozialisationsergebnisse in Richtung auf einen rational denkenden Mitteleuropäer oder Amerikaner weisen eine gewisse, nicht einmal kleine Bandbreite auf. Von außen gesehen dürfen sie als mehr oder weniger gelungen angesehen werden, wo bestimmte Kompetenzen erworben wurden und wo sie typischerweise im Arbeitsleben, aber auch in allen anderen Bereichen der sozialen Reproduktion praktisch angewandt werden. Wenn irgendwo nach deutscher Leitkultur zu suchen ist, dann hier.

Von innen gesehen sind die Sozialisationsergebnisse da gelungen, wo die eigene ästhetische Besetzung, also das, was Kant die „pathologische“ Affizierung mit Lust und Unlust nannte, leidlich stabil ist, die das Selbst dazu treibt, sich in einer Sprache der Notwendigkeit zu artikulieren. Wir arbeiten, wenn schon nicht aus privilegierter Totalidentifikation weil wir wollen, so doch mindestens, weil wir müssen. Wir sind rational, denn nur so verstehen wir die moderne Welt. In der Welt angekommen ist der, der einen Chef hat und auch der Chef, der sich an seinen Zahlen messen lässt. Wir halten uns für beherrschte Herrscher und kontrollierte Kontrolleure, selbst wenn sich an Schlüsselstellen wie beim Finanzsystem oder in der Klimapolitik zeigen lässt, dass wir weder wirklich herrschen, noch wirklich kontrollieren.

Dieses doppelte innerlich/äußerliche Netz weist deutliche nationale Unterschiede auf (wie etwa die unterschiedlichen Erwartungen an den Staat in Deutschland und den USA), ohne dass man deshalb nicht mehr berechtigt wäre, es insgesamt als abendländisch zu bezeichnen.

Die Frage, ob bestimmte Symbole im Abendland zentral sind oder nicht, scheint mir entgegen der üblichen Ansicht zweitrangig. Die Frage ist nicht, ob das Kreuz ins Klassenzimmer gehört und das Kopftuch nicht, sondern zentral ist, ob ein bestimmter Rahmen von Identifikationsmöglichkeiten wirklich angeboten wird und stabile Teilhabemöglichkeiten eröffnet werden oder nicht. Wenn z.B. die soziale Durchlässigkeit von Bildungssystemen nicht ausreicht, um den Zugang zu einer hinreichend attraktiven Zukunft zu eröffnen, wenn also ein Zugang zugleich gezeigt und verweigert wird, dann ist es unerheblich, ob dieses Versagen sich rund um das Kreuz oder rund um den Halbmond abspielt. Im Bereich des Profanen gilt das entsprechend. Das menschenmögliche Rationalitätsaufgebot hängt zwingend ab von der Schönheit der Regeln, die Unterwerfung fordern. Denken muss Spaß machen und wenn schon keinen Spaß, dann muss es wenigstens zwingend erforderlich sein und das ist es nur durch ein ausreichendes Maß dessen, was es bietet, was bei der Selbstdisziplinierung herauskommt: Diskursteilhabe, Zugehörigkeit in einer der Myriaden Facetten, die das haben kann, inklusive bestimmter Grundbestandteile wie sozialer Akzeptanz, Arbeit und Wohnung.

Was hätte Heidegger an dieser Stelle zu sagen? Das Dasein ist in die Zukunft vorlaufende Entschlossenheit.

Das aber gelingt nicht durchgängig. Und um es misslingen zu lassen, bedarf es keiner Fremden, Ausländer, Asylanten, oder welche Statusbezeichnungen man sonst für sie hat.


Selbstbestimmt leben können - die Privatsphäre

Das zentrale abendländische Versprechen an jeden einzelnen ist das Versprechen, selbstbestimmt leben zu können. Es ist streng genommen ein Versprechen von Souveränität in einem Lebensraum. In Bezug auf den selben Herrschaftsbereich kann es natürlich keine Vielzahl von Souveränen geben und erst recht nicht, wo Millionen als gleiche unter gleichen zusammenleben. Das Souveränitätsversprechen betrifft die Garantie des Privateigentums und insbesondere die Unverletzlichkeit der Grenzen der Privatsphäre. Öffentlich und im Austausch treffen dagegen nicht Souveräne, sondern Konkurrenten aufeinander.

Dabei wird das Souveränitätsversprechen fast ebenso oft gebrochen, wie es in den Diskursen, die unsere Erziehung ausmachen, gegeben wird. Die wenigsten sehen dieses Versprechen in ihrem Leben bis aufs Totenbett erfüllt, lassen aber keineswegs davon ab, ihr eigenes Leben auf die eine oder andere Weise an diesem Versprechen zu messen. Es wird ohnehin nur in einem engen und bloß materiellen Teilhabebereich garantiert (Diese Garantie des Sozialstaats ist eine Errungenschaft, die ich nicht im geringsten kritisieren möchte, aber sie deckt natürlich den Umfang der versprochenen Autonomie in keiner Weise ab, die dem Bürger in heutigen hochindustrialisierten Gesellschaften als Leistungsertrag in Aussicht gestellt wird.).

Das neuzeitlich abendländische Souveränitätsversprechen ist ein bedingtes Glücksversprechen. Auf den ersten Blick ergeht es an jedermann, auf den zweiten ist es eng beschränkt:

Glück ist nur dem Souverän versprochen.

So etwas wie ein mittelalterliches Glück aus Demut als Objekt kollektiver Fürsorge ist – falls es das überhaupt je gegeben hat - darin kaum vorstellbar.

Beides, die nicht endende Konkurrenz beim Wettlauf in Richtung auf private Souveränität, wie die dabei erzwungene Einsicht in die Notwendigkeit allfälliger Unterordnung, macht nicht jeden glücklich. Wer heute mit der alten Lebensweisheit, bei der sich Stoiker und Epikureer einmal einig waren, begehre nicht, was du nicht erreichen kannst, in den werbenden Diskurs mit seinen Mitmenschen geht, stempelt sich selbst zum Versager, der kaum Zustimmung erwarten darf.

Den Unglücklichen leiht die Telefonseelsorge zu Hunderten ihr Ohr. Und leider speist sich auch das Ressentiment, die passive Sorge, aus dem Reservoire derer, die sich an den Hügeln der Souveränität wund gelaufen haben. Die Restenergie, die am Ende verlorener Konkurrenzkämpfe bleibt, - und manche gehen bereits mit nichts als solcher Restenergie an den Start, - lebt oft genug als aggressive Energie des Ressentiments weiter. Sie ist die Schmuddelseite der Münze, auf deren strahlende die Figur des Sportlers geprägt ist, der nichts mehr liebt als ein Leben in dauernder Konkurrenz und Überbietung, aus dem er als Sieger herauskommt, souverän und fair.



Woran erkennt man die Unfairen?

Woran erkennt man die Unfairen? (Denn sie selbst erkennen sich oft nicht.) Viele Bedenkenträger sind darunter. Viele, die sich selbst als benachteiligt erleben. Viele, die alles andere als neue Aufgaben suchen. Oft passiert bereits einiges, wenn ihnen eine Zustimmungsarena für ihre Affektivität geboten wird, für das Gefühl, übergangen, machtlos und unwichtig zu sein, eine Arena, in der sie die Stimme erheben dürfen, ohne als verschrullter Nachbar wahrgenommen zu werden. Sie wollen die Schönheit der Auflehnung erleben, so wie ihnen ursprünglich die Schönheit der Souveränität versprochen wurde.

Das Problem dabei, sie für einen im rationaleren, also für einen im eigentlichen Sinn abendländischeren Diskurs zurückzugewinnen, besteht im Dilemma des abendländischen, hochrationalen Diskurses selbst. All die kleinen Könige und Prinzessinnen wissen zu genau, dass sie am allerwenigsten wieder souverän werden, wenn sie unter die Fittiche der Mäßigung zurückkehren. Sie werden einfach nur wieder unbedeutend. Das macht es so schwer, ihnen das Ressentiment abzugewöhnen.

Warum wendet sich das Ressentiment gegen Fremde? Gab es nicht bewährte Mittel gegen Xenophobie wie Gastfreundschaft und Inzesttabu? Zielt das ursprüngliche Versprechen auf Souveränität, auf freie Gestaltung seiner eigenen Lebenswirklichkeit, so ist deren Misslingen nichts anderes als Ausschluss aus einem Land aus Milch und Honig, das in seinen Ausmaßen und Möglichkeiten von morgens bis abends publizistisch und bis ins Privatgespräch hinein beschrieben wird, das da ist, ohne dass darüber verfügt werden könnte. Wenn jemand daran festhält, in Kategorien von Souveränität zu denken, obwohl er selbst daran gescheitert ist, souverän zu sein, dann kann er sich sehr viel schwerer ein Land vorstellen, das einfach herrenlos ist, als eins, das von einem Fremden regiert wird. In Kategorien von Souveränität zu denken, ohne selbst Souverän zu sein, ist nichts anderes als die Aufrichtung des Fremden und die gleichzeitige Notwendigkeit, es auszuschließen. Das Fatale ist, dass die Figur des Fremden nicht erst durchs Ressentiment aufgerichtet wird, sondern bereits durch die gängige zweckrationale Vernunft, von der das Ressentiment als gescheiterte Souveränität abweicht. (Nietzsche wusste das bereits.) Souveränität wäre ja gerade dann, wenn sie gelingt, Aneignung des ansonsten Fremden.

Umgekehrt sieht aus der Position der Schwäche der Sieger entweder aus wie ein Fremder, der für sich so etwas wie einen Herrschaftsbereich hergestellt und den Verlierer aus seiner Privatsphäre erfolgreich ausgeschlossen hat oder wie jemand, dem sich zu unterwerfen und mit dem sich zu identifizieren lohnt, um gemeinsam mit ihm die Innenseite eines Herrschaftsbereichs einzunehmen und nicht vogelfrei durch die Dürre zu laufen.


Erschrecken vor Symbolen

Den Übergang ins Ressentiment kennzeichnet eine Art Erstarren der Symbole, die plötzlich buchstäblich Schrecken verbreiten. Plötzlich geht es um Kreuz oder Halbmond oder in vergangenen klassischen Zeiten um Gesslers Hut als Symbole. Sie werden zu Zeichen der eigenen Souveränität auf fremdem Land, bzw. fremder Souveränität auf eigenem Land. Die Burka macht Angst. Die Abweichung konnotiert messerscharft mit der eigenen Unsouveränität. Ich sehe mich als machtlos, wenn ich jemanden sehe, der erkennbar Regeln folgt, nach denen ich nicht lebe. (Anmerkung) Das gilt nach oben im Neid, wie nach unten in der Verachtung.

Eigentlich weiß das auch jeder, denn davor werden wir bereits früh in der Erziehung gewarnt. Aber gerade deshalb bemerken wir es nicht. Man weiß genau, was Neid und was Verachtung ist und man hat sich ein Lebtag lang vor Neid und Verachtung gehütet, aber jetzt ist die Ungerechtigkeit doch all zu groß...

Vor allem löst diese Form der Sorge endlich wieder die Zunge. Der Unmut will raus und laut werden. Und er darf es in zustimmender Aggressionsgemeinschaft.

Alarm – unstillbare Sorge – Aktion.

Und dann?


Anmerkung:


Ist das Souveränitätsversprechens in den westlichen Industrieländern erst einmal an alle ergangen, kann sich das Bestiarium der Fremdenfeindlichkeit überall da ausbreiten, wo das Versprechen unerfüllt bleibt. Der Bundesrichter Thomas Fischer beschreibt das in seiner Kolumne in Zeit online an einer Stelle wie folgt:

»Gravierende Probleme treten auf, wenn in Gesellschaften große Gruppen von Menschen jeweils eigene Kommunikations-, Moral- und Ehren-Maßstäbe haben, sich also unter dem Dach einer Rechtsordnung erhebliche gesellschaftliche Desintegrationen entwickeln. Das kann verschiedene Gründe haben. Die wichtigsten sind, neben dem Phänomen sogenannter "gescheiterter Staaten", hohe soziale Ungleichheit und Einwanderung.

Extreme soziale Ungleichheit führt zur Entwicklung von Subkulturen und Parallelgesellschaften mit sehr spezifischen Regeln zur Herstellung, Verteilung und Anerkennung von "Ehre". Die sizilianische Mafia zur Zeit ihrer Entstehung als "Ordnungsmacht" ist dafür ein (veraltetes, aber sehr gutes) Beispiel.

Wichtig für Deutschland ist vor allem die Desintegration durch Einwanderung. Insoweit muss wiederum zwischen mindestens zwei Problemen unterschieden sein: auf der Mikro-Ebene dem Import individueller Ehrvorstellungen aus anderen Kulturkreisen, auf der Makro-Ebene die Auseinandersetzung und Vermischung verschiedener Ehren-Kulturen. Beides hängt eng zusammen, muss aber unterschieden werden, um den praktischen Problemen näherzukommen.

Große Gruppen "Fremder" in einer Gesellschaft führen zu Angst und Abwertung. Da ich selbst Flüchtlingskind aus Prag bin, weiß ich aus eigenem Erleben, dass jedenfalls noch in den Fünfziger Jahren die Bezeichnung "Flüchtling" in vielen Teilen Deutschlands als Beleidigung
gemeint war, ganz ähnlich dem heutigen Wort "Asylant". In den Familien der Erbauer des Ruhrgebiets, bei all den Kowalskis und Kasulskis, weiß man bis heute, wie es ist, als "Pollack" beschimpft zu werden, und noch Nachfahren der 1945 aus Böhmen und Mähren vertriebenen "Sudetendeutschen" benutzen das abwertende österreichische Wort "Tschusch", wenn sie von Osteuropäern reden.

Pegida gab es, so oder so, zu jeder Zeit. Sie demonstrierte schon gegen die ehrverletzende Einführung der amerikanischen Kartoffel und des balkanesischen Walzers, gegen den Juden Einstein und den Preußen Friedrich, das indische Curry und die Westfälische Wurst und die französischen Pommes obendrein. Den Rettern des Abendlandes aus Blasewitz und Coswig, die Ihr Euch im Namen des jungfräulichen Quarkkeulchens gegen gesottene Schafsköpfe stemmt und das ostdeutsche Brötchen gegen das türkische Fladenbrot verteidigt, rufe ich zu: Lasst uns die Ehre (und die Sorgen) der Menschen einmal ernst nehmen! Würde und Anspruch auf Achtung sind Menschenrechte, nicht Einwohnerrechte. Denken Sie an die Ehre deutscher Bauern oder Handwerker, die vor 150 oder vor 80 Jahren als Hafenarbeiter in New York auf die Kulturen der Griechen, der Iren und der Italiener trafen wie heutzutage der Libanese in Berlin auf die Kulturen der Albaner, Türken und Friedrichshainer. Die (einwanderungsbedingte) Entstehung von "Ehr"-Kulturen, die – teilweise anders als früher - nicht auf rasche und unauffällige Integration aus sind, sondern in starken gesellschaftlichen Gruppen auf die Gültigkeit ihrer spezifischen "Ehren"-Ansprüche pochen, ist für jede Gesellschaft eine echte Provokation und Herausforderung – euphemistisch ausgedrückt. Allerdings keine sensationell neue: Andere europäische Länder haben seit Jahrzehnten Erfahrungen damit, Deutschland, ewig selbsternanntes Opfer der Weltgeschichte, ächzt und stöhnt schon wieder unter einer ungleich geringeren Last.


Quelle: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-04/beleidigung-ehre-justiz-fischer-im-recht/komplettansicht«

An die Beschreibung Fischers lässt sich anknüpfen, allein, wen soll sie überzeugen? Wer wüsste nicht, dass viele Deutsche selbst Flüchtlinge waren und dass es nicht um Einwohnerrechte, sondern um Menschenrechte geht? Ich fürchte, das Ressentiment ist keine Erinnerungslücke und lässt sich durch den richtige Hinweis Fischers kaum seine fröhlichen Urständ stören.

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