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Peter Antes: Die Religionen und die Frauen



Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen betont die Gleichheit von Mann und Frau. Sie stellt damit nicht nur Staaten sondern auch Religionen vor eine große Herausforderung. Dieser Gleichheitsgrundsatz steht im Widerspruch zu allen großen Religionen der Welt (Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus), die traditionell patriarchalisch orientiert sind. Sie stufen die Frau gesellschaftlich niedriger ein, nämlich als Dienerin des Mannes. Nicht selten wird die Frau sogar wie Eva in der Bibel als Verführerin des Mannes oder weit überhöht wie Maria im Christentum und Islam als jungfräuliche Heilige gesehen, nie jedoch als Partnerin des Mannes auf gleicher Augenhöhe. Dies hat Folgen für den Rechtsstatus der Frau, ihren Zugang zu Ämtern und eine oft maskuline religiöse Terminologie. Deshalb wird heute die Rolle der Frau in allen Religionen diskutiert, strukturell manches verändert und oft zeigt sich, dass die überkommene patriarchalische Denkweise nicht der ursprünglichen Botschaft der jeweiligen Religion entspricht.
All dies wird während der Veranstaltung an zahlreichen Beispielen aus den Religionen anschaulich dargestellt.

Vortrag im Rahmen der SommerUni am 10.09.2014 in Hannover

(Quelle Text und Video: Youtube)



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Peter Antes: Die Religionen und die Frauen (Teil 1 von 2)

Peter Antes: Die Religionen und die Frauen (Teil 2 von 2)

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