Monika Seibel – ein bewegender KunstpunktZyklen des Vergänglichen
Am 14. und 15.09.2019 finden wieder die Düsseldorfer Kunstpunkte statt. Die Fotokünstlerin Monika Seibel öffnet gerne für Sie einen Blick in ihre neuesten Arbeiten. Wer das Werk kennt, weiß, wie wichtig ihr neben vielen anderen das klassische Kunstthema der „Vanitas“, Vergänglic ...
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Der Geschichte Herr nun Knecht ich bin, Marktprozesse, Wertkrisen (nicht lektorierter Rohentwurf)Monetäres Theatrum Mundi
Wir
konzentrieren uns auf den Übergang von der klassischen zur
keynesianischen Theorie der Märkte und deren
wissenschaftstheoretisch prinzipielle Folgen. In der klassischen
Theorie galt das sog. Tauschparadigma, welches für die
Marktwirtschaftler auf Adam Smith und für die Kommunisten auf
Marx zurück geht. Beide eint, dass sie von einem Tauschhandel
ausgehen, auf dessen Grundlage das Geld sich entwickelte, Geld also
ein Tauschmitt ...
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Einmal mehr auf’s Ganze, Roulette mit dem Untergang, Die Tugend der Tatkraft, Kyrie eleison des ManagementsWelt-Roulette
Das
Spiel mit den Devisen ist ein Spiel ohne Grenzen. In diesem doppelten
Sinne: transnational und ohne Limit. Ist der Dollar stark, stehen die
Währungen der sog. Schwellenländer und Emerging Markets
unter Druck. Ihren Währungen setzen eine straffe US-Geldpolitik
und zunehmende politische Instablität enorm zu, besonders in der
Handelspolitik wie wir das derzeit (2018) erleben.
Die
sog. BRICS-Staaten
Umkehrung der Wertform – bilanziert (nicht lektorierter Rohentwurf)Geld als Wertform
Geld ist also nun verschwunden. Aus unserem Berufsalltag, aus unseren
geschäftlichen Aktivitäten, aus vielen privaten Bereichen.
Das Eigentums-Contracting ist in den Hintergrund eines
Interbanken-System-Contracting verbracht worden, auf dessen
Oberfläche Geld lediglich Geld als Buchgeld oder money of
account sichtbar ist. Diese Sichteinlagen repräsentieren
vordergründig money proper, aber, wie wir eben sahen, in einem
rechtlich nicht mehr eindeutigen Zustand, den man spätestens bei
einer Bank-Insolvenz erlebt. Der Wandel von einem ...
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can't beat the fealingFreiheit – die Rahmenerzählung schlechthin
An der Philosophie interessieren ihre
großen Problemtitel, ihre Begriffe des Guten, des
Schönen und des Wahren.
Sie wurden früh formuliert. Jede Generation m ...
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TheaterWas für ein herrliches Theater!
Friedrich Schiller, (2017) Die Räuber - Residenztheater München - Regie: Ulrich Rasche (2017)
Peter Handke, (1966) Publikumsbeschimpfung - Uraufführung im Frankfurter Theater am Turm, Regie: Claus Peymann
Thomas Bernhard, (1984) Der Schein trügt - Uraufführung im Schauspielhaus Bochum, Regie: Claus ...
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Sinn ... mit/gegen ... Wissen
Was
war uns nach unserem Brainstorming zum Phänomen Glauben, so
unvollständig und im einzelnen zufällig es auch sein
mochte, aufgefallen?
Glauben
ist offenbar eine ausgezeichnete Form des mentalen Bezugs jedes
Menschen auf Mannigfaltiges. Das ist u.a. aus folgendem Grund für
einen Philosophen bemerkenswert: Die Philosophie hat sich die meiste
Zeit über weit interessierter mit der menschlichen F&au ...
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Zur Begründung der Ethik bei Emmanuel Lévinas
Emmanuel Lévinas:
„Der Krieg macht die Moral lächerlich.“
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Ethik am Rande einer Lektüre von Emmanuel
Lévinas, »Totalität und Unendlichkeit, Versuch
über die Exteriorität«, Freiburg/München 1993
2002 (Original: »Totalité et Infini: essai sur
l'extériorité«, 1961))
Nochmals zum
Einstimmen die Textpassage „Das Selbe und das Andere“,
aus Emmanuel Lévinas Buch 'Totalität und Unendlichkeit':
»„Das wahre Leben ist abwesend.“ Aber wir sind auf
der Welt. In diesem Alibi erhebt und hält sich die Metaphysik.«
Vielleich ...
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über Selbständigkeit und Unselbständigkeit des SelbstbewußtseinsHerrschaft und Knechtschaft
Das Selbstbewußtsein ist an und für
sich, indem und dadurch, daß es für ein Anderes an und
für sich ist; d.h. es ist nur als ein Anerkanntes. Der Begriff
dieser seiner Einheit in seiner Verdopplung, der sich im
Selbstbewußtsein realisierenden Unendlichkeit, ist eine
vielseitige und vieldeutige Verschränkung, so daß die
Momente derselben teils genau auseinandergehalten, teils in dieser
Unterscheidung zugleich auch als nicht unterschieden oder immer in
ihrer entgegengesetzten Bedeutung genommen und erkannt werden m ...
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John von Neumann über den empirischen Charakter der MathematikDer Mathematiker
Die
Erörterung des Wesens intellektueller Arbeit ist in jedem Gebiet
eine schwierige Aufgabe, selbst in solchen Bereichen, die nicht so
weit vom Hauptfeld der gewöhnlichen intellektuellen Tätigkeit
des Menschen entfernt sind, wie es die Mathematik immer noch ist. Es
ist per se schwierig, das Wesen irgendeiner geistigen Leistung zu
erörtern - auf jeden Fall schwieriger als diese besondere
intellektuelle Leistung bloß zu vollbringen. Es is ...
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