Logisch formales und wissenschaftliches Beweisen zwischen reiner Form, Diskurs und Wahrnehmung, Selbstbezüglichkeit und fakenewsWas macht Beweise zwingend?
Ein Beweis ist eine stichhaltige, zwingende
Begründung für die Wahrheit einer Behauptung. Eine
Behauptung hat immer sprachliche Form. Ein Beweis nicht unbedingt.
Man kann durchaus beweisen, dass ein Krug zerbrechlich ist, indem man
ihn zerbricht. Dadurch hat man allerdings nicht bewiesen, dass der
nächste Krug ebenfalls zerbrechlich ist. Der Beweis hat also
genau das vernichtet, dessen Eigenschaft er bewiesen hat.< ...
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Des Kaiser’s neue Kleider – Zentralbankzinsen (nicht lektorierter Rohentwurf)Moderne Feudalrechte – Leitzinsen
Unabhängig
von der Verteilungsfrage hat die EZB im Verlustfall ein Zugriffsrecht
auf alle monetären Einkünfte. Diese Zugriffsrechte
unterliegen keiner direkten, parlamentarischen bzw. demokratischen
Kontrolle. Wir sprechen über den Leitzinsen als Vorläufer
der seit 1999 gültigen Referenzzinssätze.
Der
Leitzins war der Zinssatz, zu dem Banken bei der Zentr ...
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unverzichtbare EmpathieHandlungsfreiheit
Die Freiheit zu
handeln, Entscheidungen praktisch werden zu lassen, ist stark von der
modernen Verdichtung der Arbeitsteilung betroffen. Im gängigen
Sprachgebrauch der Schulphilosophie besagt Handlungsfreihe ...
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Kein tendenzieller Fall der Profitrate
Dass menschliche Arbeit
die einzige Quelle der Wertbildung ist, ist eine Vorstellung des 19.
Jahrhunderts, die ihr Unwesen aber auch noch in der modernen
Makroökonomie treibt.
Die ...
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das Böse, Teil 8alles ist gut - Platons Entdeckung: die Idee
Oben
haben wir uns vergewissert, dass sich das Netz möglicher
sprachlicher Differenzen beliebig dicht machen läßt,
allemal dicht genug, um über all das an Leid, Übel und
Unheil erschöpfend zu reden, dem wir uns als Menschen zu stellen
haben. Außerhalb dieses Netzes ist der Begriff des Bösen
einfach nur unscharf.
Im
Anschluß haben wir uns bei der Lektüre der Stor ...
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das Böse, Teil 9Antigone – nichts geht mehr
Es
wäre reizvoll, das Antigone-Drama als eine unübertroffene
Verdichtung von Leid und Unheil in der antiken Literatur einmal
ebenso aufzuschlüsseln wie Poes Detektivgeschichte. Man trifft
dort in der Tat auf ein ganz anderes Format intersubjektiver Kultur,
ein Format, in das die gleichen Tugenden, die Platon fordert, bereits
implementiert sind, ohne jedoch auch nur im Geringsten zu einem
glückseligen Leben beizutragen, was sich Platon von den Tugenden
vers ...
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in die Philosophiegeschichte zurückGround Zero
Vielleicht erinnern wir uns an dieser Stelle daran, was wir in den
Eingangskapiteln immer wieder und immer wieder neu von verschiedenen
Seiten aus betrachtet haben, nämlich die Erkenntnis, dass nichts
ist, ohne Grund. Dieses principium rationis sufficientis
steht heute stellvertretend als gemeinsamer Oberbegriff, als
gemeinschaftliche Wurzel aller Arten von Relation, wie sie in der
vorgestellten Welt erscheinen. Genauer gesagt, was immer wir
denken und uns vorstellen, wir tun dies immer auch, indem wir
Beziehungen, welcher Art auch immer, erkennen oder meinen ...
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Der gemeinwohlorientierte Staat
Die Addition der (privaten) Eigenwohle ergibt nicht
das Gemeinwohl. Die Gewährleistung des Gemeinwohls ist aber die
Voraussetzung der Selbsterhaltung der Gesellschaft und der Staat ist
der historisch gewachsene Akteur ihrer Sicherstellung. Nur der Staat
kann die Grenzen ziehen, innerhalb derer das Gemeinwohl und damit
die Selbsterhaltung der Gesellschaft gesichert bleibt. Je schwächer
er wird, desto weniger ist er dazu in der Lage.
1. Die Entfaltung des Gemeinwohlgedanke ... ... mehr
Heidi Luft zu Gerhard Roth und Nicole Strüber
Können wir nicht anders?
\"Macht\" das Gehirn die Seele?
HEIDI LUFT, im Januar
2015
Woher kommt meine
Begeisterung für dieses Buch? Nach einem Radio-Interview mit den
beiden Autoren war mein Interesse geweckt, das Wort „S ...
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Die Verdoppelung der GegenwartDie Repräsentation und das Fort-Da-Spiel
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Rede Martin Heideggers, »Der Satz vom Grund«, aus Heidegger,
Gesamtausgabe, Bd.10, S. 171 ff. Frankfurt 1997
(ursprünglich: 1955-1956))
Wieder
gleich mitten hinein in Heideggers Text „Der Satz vom
Grund“: ...
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