Loading...
Last Updates:
16.05.2025    on the rails again
21.07.2023    Die 'schöne Seele' der Künstlichen Intelligenz.
11.01.2023    Einleitung
01.12.2021    Verbindliche Kriterien für 'Wissen'?
 










    

Aus dem Inhalt:

Logisch formales und wissenschaftliches Beweisen zwischen reiner Form, Diskurs und Wahrnehmung, Selbstbezüglichkeit und fakenews

Was macht Beweise zwingend?

Ein Beweis ist eine stichhaltige, zwingende Begründung für die Wahrheit einer Behauptung. Eine Behauptung hat immer sprachliche Form. Ein Beweis nicht unbedingt. Man kann durchaus beweisen, dass ein Krug zerbrechlich ist, indem man ihn zerbricht. Dadurch hat man allerdings nicht bewiesen, dass der nächste Krug ebenfalls zerbrechlich ist. Der Beweis hat also genau das vernichtet, dessen Eigenschaft er bewiesen hat.< ...

... mehr


Des Kaiser’s neue Kleider – Zentralbankzinsen       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Moderne Feudalrechte – Leitzinsen

Unabhängig von der Verteilungsfrage hat die EZB im Verlustfall ein Zugriffsrecht auf alle monetären Einkünfte. Diese Zugriffsrechte unterliegen keiner direkten, parlamentarischen bzw. demokratischen Kontrolle. Wir sprechen über den Leitzinsen als Vorläufer der seit 1999 gültigen Referenzzinssätze.

Der Leitzins war der Zinssatz, zu dem Banken bei der Zentr ...

... mehr


unverzichtbare Empathie

Handlungsfreiheit

Die Freiheit zu handeln, Entscheidungen praktisch werden zu lassen, ist stark von der modernen Verdichtung der Arbeitsteilung betroffen. Im gängigen Sprachgebrauch der Schulphilosophie besagt Handlungsfreihe ...

... mehr


Kein tendenzieller Fall der Profitrate

Dass menschliche Arbeit die einzige Quelle der Wertbildung ist, ist eine Vorstellung des 19. Jahrhunderts, die ihr Unwesen aber auch noch in der modernen Makroökonomie treibt.

Die ...

... mehr


das Böse, Teil 8

alles ist gut - Platons Entdeckung: die Idee

Oben haben wir uns vergewissert, dass sich das Netz möglicher sprachlicher Differenzen beliebig dicht machen läßt, allemal dicht genug, um über all das an Leid, Übel und Unheil erschöpfend zu reden, dem wir uns als Menschen zu stellen haben. Außerhalb dieses Netzes ist der Begriff des Bösen einfach nur unscharf.

Im Anschluß haben wir uns bei der Lektüre der Stor ...

... mehr


das Böse, Teil 9

Antigone – nichts geht mehr

Es wäre reizvoll, das Antigone-Drama als eine unübertroffene Verdichtung von Leid und Unheil in der antiken Literatur einmal ebenso aufzuschlüsseln wie Poes Detektivgeschichte. Man trifft dort in der Tat auf ein ganz anderes Format intersubjektiver Kultur, ein Format, in das die gleichen Tugenden, die Platon fordert, bereits implementiert sind, ohne jedoch auch nur im Geringsten zu einem glückseligen Leben beizutragen, was sich Platon von den Tugenden vers ...

... mehr


in die Philosophiegeschichte zurück

Ground Zero

Vielleicht erinnern wir uns an dieser Stelle daran, was wir in den Eingangskapiteln immer wieder und immer wieder neu von verschiedenen Seiten aus betrachtet haben, nämlich die Erkenntnis, dass nichts ist, ohne Grund. Dieses principium rationis sufficientis1 steht heute stellvertretend als gemeinsamer Oberbegriff, als gemeinschaftliche Wurzel aller Arten von Relation, wie sie in der vorgestellten Welt erscheinen. Genauer gesagt, was immer wir denken und uns vorstellen, wir tun dies immer auch, indem wir Beziehungen, welcher Art auch immer, erkennen oder meinen ...

... mehr


Der gemeinwohlorientierte Staat

Die Addition der (privaten) Eigenwohle ergibt nicht das Gemeinwohl. Die Gewährleistung des Gemeinwohls ist aber die Voraussetzung der Selbsterhaltung der Gesellschaft und der Staat ist der historisch gewachsene Akteur ihrer Sicherstellung. Nur der Staat kann die Grenzen ziehen, innerhalb derer das Gemeinwohl und damit die Selbsterhaltung der Gesellschaft gesichert bleibt. Je schwächer er wird, desto weniger ist er dazu in der Lage.

1. Die Entfaltung des Gemeinwohlgedanke ...

... mehr


Heidi Luft zu Gerhard Roth und Nicole Strüber

Können wir nicht anders?

\"Macht\" das Gehirn die Seele?

HEIDI LUFT, im Januar 2015 Woher kommt meine Begeisterung für dieses Buch? Nach einem Radio-Interview mit den beiden Autoren war mein Interesse geweckt, das Wort „S ...

... mehr


Die Verdoppelung der Gegenwart

Die Repräsentation und das Fort-Da-Spiel

(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Rede Martin Heideggers, »Der Satz vom Grund«, aus Heidegger, Gesamtausgabe, Bd.10, S. 171 ff. Frankfurt 1997 (ursprünglich: 1955-1956))

Wieder gleich mitten hinein in Heideggers Text „Der Satz vom Grund“: ...

... mehr